
Warum Infrarotbeleuchtung mit schneller Reaktionszeit die einzige Lösung für das Glasherzen im Betrieb ist
Wenn Sie eine Glasproduktionslinie betreiben, kennen Sie sicherlich das Problem der langen Wartezeiten. Auf die Erwärmung durch einen herkömmlichen Konvektionsofen zu warten, bedeutet Katastrophe – es entstehen interne Spannungsrisse, der Produktfluss kommt zum Stillstand, und plötzlich haben Sie nur noch einen Haufen Schrott vor sich.
Um den Prozess weiterlaufen zu lassen, benötigen Sie Wärme, die sofort wirkt. Genau da kommen Infrarotlampen mit schneller Reaktionszeit ins Spiel. Sie erledigen ihre Aufgabe, ohne dass dabei der halbe Fabrikraum in Anspruch genommen wird.
Wie es eigentlich funktioniert
Stellen Sie sich einen herkömmlichen Heizer vor: Er erwärmt die Luft, und anschließend erwärmt die Luft wiederum das Glas. Das ist ein „Zwischenhändler“, den man eigentlich nicht braucht.
Kurzwellige Infrarotstrahler eliminieren diesen Zwischenhändler. Sie strahlen Energie direkt auf das Glas ab. Dadurch erreicht das Glas innerhalb von Millisekunden die gewünschte Temperatur.
Da diese Lampen so schnell reagieren, können Sie die Temperatur in Echtzeit anpassen. Während das Glas die Produktionslinie entlanggleitet, können Sie das Thermoprofil jederzeit anpassen. So erreichen Sie jedes Mal den perfekten Erhitzungspunkt – ohne das Risiko einer Überhitzung und damit der Beschädigung der Produkte.
Für den Dauerbetrieb konzipiert
In einem stark ausgelasteten Betrieb ist Stillstand das größte Problem. Wenn eine Lampe ausfällt, können Sie es sich nicht leisten, drei Stunden damit zu verbringen, die Verkabelung neu zu installieren.
Wir haben es einfach gehalten: Mit Quarzkörpern und Standardanschlüssen kann man einfach die defekte Lampe austauschen und eine neue einsetzen. Es handelt sich dabei um einen schnellen Austausch, und schon kann der Betrieb wieder weitergehen.
Außerdem sind diese Lampen äußerst leistungsstark. Da die Leistungsdichte sehr hoch ist, muss der Erhitzungstunnel deutlich kürzer sein. So kann das Glas trotzdem gleichmäßig erhitzt werden – und das in viel weniger Raum.
Darauf muss man achten
Es handelt sich zwar nicht um Magie, aber es gibt einige Dinge, auf die man achten muss.
Erstens ziehen diese Hochleistungslampen viel Strom. Wenn Sie mehrere Lampen mit einer Leistung von 2 kW oder mehr verwenden, stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung die maximale Ströme bewältigen kann. Andernfalls werden Sie mit Spannungsabfällen zu kämpfen haben, was die Qualität der Produkte beeinträchtigt.
Außerdem ist die Hitze ein Problem. Kurzwelliges Infrarot ist äußerst intensiv. Wenn die Abschirmung nicht ausreichend ist, dringt die Strahlung nach außen. Ich habe bereits gesehen, wie dadurch Kunststoffteile verbogen wurden oder Transportrollen beschädigt wurden.
Vergessen Sie auch nicht die Belüftung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kühlfanventilatoren stark genug sind, um die Hitze um den Lampenkörper herum zu kompensieren. Andernfalls haben Sie sicherlich Probleme.