
Warum Ihre Infrarotheizer tatsächlich kaputtgehen
Wenn Ihnen schon einmal ein Heizer mitten im Januar den Dienst versagt hat, kennen Sie sicherlich die Frustration. In der Regel ist es nicht das Heizelement selbst, das versagt – sondern der Punkt, an dem das Elektrodraht auf den Quarztubus trifft.
Die meisten herkömmlichen Heizer nutzen einfach billigen Kleber oder eine unzureichende Verbindungstechnik, um alles zusammenzuhalten. Das mag auf dem Regal zwar in Ordnung aussehen, doch in der Praxis hält diese Verbindung nicht stand. Wenn der Heizer ein- und ausgeschaltet wird, reißt diese Verbindung. Sobald das passiert, dringen Feuchtigkeit und Sauerstoff in den Heizer ein – und schon ist der Heizer nutzlos.
Das Problem mit „ausreichenden“ Dichtungen
Wir gehen bei der Herstellung etwas anders vor. Wir verwenden eine hochwertige Dichtung aus Glas und Metall – schließlich eignen sich die Alternativen einfach nicht für diesen Zweck.
Stellen Sie sich einen typischen Werkraum vor: Es ist dort staubig. Diese winzigen Staubpartikel setzen sich direkt auf den Leitdrähten ab. Wenn die Dichtung nicht luftdicht ist, gelangen diese Staubpartikel direkt in den Tubus.
Billige Dichtungen leiten nicht nur Strom, sondern werden auch spröde und brechen ab. Wenn die Isolierung versagt, entsteht ein elektrischer Bogen. Bei einer kleinen Tischlampe wäre das zwar ein Ärgernis – doch wenn es sich um einen Heizer handelt, der an der Decke angebracht ist, stellt das eine echte Brandgefahr dar.
Die Physik hinter der Dichtung
Metall und Glas reagieren unterschiedlich auf Wärme. Sie dehnen und ziehen sich in unterschiedlichem Maße aus. Wenn die Dichtung nicht perfekt zum Quarztubus passt, führt die Belastung durch Heizen und Abkühlen dazu, dass die Dichtung irgendwann reißt.
In günstigen Geräten finden Sie solche hochwertigen Dichtungen nicht. Die meisten „kommerziellen“ Heizer nutzen einfach billigen Kleber, der nach etwa 500 Betriebsstunden zu Kohlenstoff wird.
Das Beunruhigende daran: Kohlenstoff leitet Strom. Wenn der Kleber zu Kohlenstoff wird, entsteht praktisch eine Brücke, über die ein Kurzschluss möglich ist.
Ein paar Hinweise zur Installation
Es gibt zwar einen Kompromiss: Solche Dichtungen machen das Gerät teurer in der Herstellung – außerdem werden die Leitdrähte dadurch etwas steifer. Deshalb darf man die Drähte nicht in spitzen Winkeln biegen, um sie in eine enge Verbindungsbox zu pressen. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Dichtung reißt – was den Sinn einer hochwertigen Dichtung völlig zunichte macht.
Geben Sie den Drähten einfach etwas Spielraum. Befolgen Sie die vorgeschriebenen Biegungswinkel – dann werden diese Geräte Ihnen lange dienen.