
In der Fertigungslinie ist dickes Glas immer sehr hart und widerstandsfähig. Wenn die Schneidköpfe näher kommen, brechen an den Kanten Risse auf – es entstehen feine Spalten und Splitter. In schlimmen Fällen wird sogar die ganze Glasscheibe unbrauchbar. Früher wurde einfach versucht, die Temperatur zu erhöhen oder die Wartezeit zu verlängern – doch dadurch stiegen die Stromkosten enorm an. Wir haben diesen Vorheizer für dickes Glas entwickelt, der dieses Problem effektiv löst und zudem Energie spart.
Technische Eigenschaften
Dieses Gerät nutzt kurzwellige Infrarot-Quarzemitter, um Energie direkt auf die Glassurface zu übertragen. Dadurch wird die Erwärmung durch die Luft sowie die Konvektionsverluste verringert. Durch Anpassung der Leistungskurve können Glasscheiben mit einer Dicke von 12–25 mm schnell auf die gewünschte Vorheiztemperatur gebracht werden, ohne dass es zu Überhitzungen kommt. Das Wärmegebiet ist gleichmäßig gestaltet, sodass keine lokalen Überhitzungen entstehen, während andere Bereiche weiterhin kalt bleiben. Die Steuerung ist einfach: Mithilfe von Thermoelementen kann die Verweildauer eingestellt werden, außerdem gibt es eine Möglichkeit, den Prozess wiederholt einzustellen. So bleibt die Qualität der Glasscheiben in allen Schichten konstant.
Warum es funktioniert
Vor dem Schneiden von dickem Glas ist eine stabile und kontrollierbare Wärmequelle notwendig. Dieser Vorheizer verkürzt die Zeit zwischen dem Beladen des Glases und dem Schneiden. Dadurch steigt die Produktivität, und es ist nicht notwendig, zusätzliche Öfen einzusetzen oder die Fläche zu erweitern. Da die Leistung des Emitters sich an die Lastanforderungen anpasst, wird keine Energie verschwendet. Im Laufe eines Jahres reduziert sich somit der Energieverbrauch, die Kosten in den Spitzenzeiten sinken, und es entstehen weniger defekte Glasscheiben aufgrund von Temperaturschwankungen. Das Glas kann anschließend weiterverarbeitet werden – beispielsweise gehärtet, gebogen oder verklebt.
Hinweise
Die Installation ist einfach – das Gerät kann direkt verwendet werden. Allerdings müssen Rahmen und Abstände an die jeweiligen Schneidstationen angepasst werden. Die Quarzemitter sind robust, doch sie benötigen eine saubere und trockene Umgebung sowie einen geeigneten Luftstrom, damit ihre Leistung und Lebensdauer erhalten bleiben. Die Vorheizeffektivität hängt vom Emissivitätsgrad des Glases sowie von dessen Anfangstemperatur ab. Daher müssen bei dunklem Glas oder beschichtetem Glas die Einstellungen leicht angepasst werden. Sobald alles eingestellt ist, benötigt das Gerät kaum Wartung, und der Energieverbrauch bleibt konstant.